Weltweit rücken autoritäre Kräfte enger zusammen. Auf Konferenzen, Festen und Delegationsreisen vernetzen sie sich und lernen voneinander. Doch nicht nur die extreme Rechte kann sich Strategien und Taktiken abschauen – auch progressive Kräfte profitieren vom internationalen Erfahrungsaustausch. Um diesen Lernprozess zu stärken, hat der Thinktank Rechtsextremismus vom 7. bis 9. Mai 2026 eine Strategietagung in Kanada organisiert. 25 internationale Akteur*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik kamen zusammen, um besser zu verstehen, warum autoritäre Bewegungen an Einfluss gewinnen und welche Strategien sich im Umgang mit ihnen bewährt haben.

In Workshops und intensiven Gesprächen tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen aus, entwickelten gemeinsam neue Ansätze und knüpften belastbare Kontakte über Ländergrenzen hinweg. So entstanden gegenseitiges Vertrauen und ein internationales Netzwerk, das in Zeiten autoritären Aufwinds wichtiger denn je ist.

Um die gewonnenen Erkenntnisse möglichst vielen Engagierten zugänglich zu machen, werden die Ergebnisse nun auch in Deutschland weitergegeben und in die Arbeit gegen Rechtsextremismus und Autoritarismus eingebracht.

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